Ab 1.1.2018 Erhöhung des Stundenverrechnungssatzes

von bisher 60€/h auf 75€/h (brutto) - alle vor dem Stichtag angemeldeten Aufträge sind von der Erhöhung nicht betroffen.

Neues aus der Tonwerkstatt

Eigene Entwicklungen

In den letzten Jahren sind aus der Werkstatt-Praxis viele Ergänzungen und Weiterentwicklungen entstanden, auch gibt es inzwischen komplett eigenständige Audio-Projekte. All das muss endlich eine eigene Rubrik bekommen, wobei ich unter der Überschrift "Entwicklung" auf den Seiten der freien Ton- und Bildwerkstatt nur vorstelle, was fertig existiert und was ich dem Kunden im Rahmen von handwerklicher Dienstleitung als Ergänzung seiner vorhandenen Geräte oder als Einzelanfertigung damit bieten kann. Weiter unten und in der Seiten-Navigation werden (nach und nach) solche bereits anwendbaren Projekte aufgelistet. Die Projekt-Details möchte ich dagegen auf den Seiten einer anderen Internetseite zur Verfügung stellen und dort mit anderen fortführen.

Einladung zur Mithilfe

Dazu kommt nun aber ein Aufruf, der sich hoffentlich in der Leserschaft genügend verbreitet und hoffentlich auch die richtigen Leute erreicht.
An alle professionellen Liebhaber und ernsthaften Laien, denen bereits das Modell "Linux" und "GNU" im Bereich Software sehr gefallen hat:
Helft mit zu entwickeln, zeigt der Industrie, das es auch anders geht.
Zu diesem Zweck habe ich mir bereits vor längerer Zeit mit "opensource-hifi.net" eine Domain reservieren lassen, deren Name ihren Sinn trifft.

open source development

Sinn soll sein, mit weit gestreuten Ressourcen eine umfassende Basis an funktionierenden Audio-Konzepten zu erstellen, diese auch mit verteilten Fähigkeiten fertigen zu können. Meine eigenen Entwicklungen würde ich hier als Grundstock zur Verwendung und Verfeinerung bereit stellen.
So sollen sich einerseits geschickte Laien nachhaltig mit besten Ergebnissen versorgen können, andererseits kleinere Betriebe aus gebündelten Kapazitäten Konzepte gewinnen, für deren Vermarktung nicht die Konstruktionspläne selbst zum Verkauf stehen, sondern Gewinn aus gekonnten Dienstleitungen auf deren Basis entsteht. Das funktioniert für das Handwerk gut, weil ja nicht jeder Anwender seine Geräte selber um- oder zusammen-bauen will. Wo immer ein Verwender von open-source-Plänen diese verbessert, ist er angehalten, auch seine Änderungen zur Verfügung zu stellen.

Wer also lieber Grundkenntnisse anwendet und erwirbt, um mit richtig guter Elektronik Musikalität zu verbreiten, statt "geplante Obsoleszenz" zu fördern, kann sich hier sinnvoll dem Industrie-Trend entgegen stellen.

Dringend gesucht...

...sind zuerst mal die Freiwilligen, die effektiv einen äußeren Rahmen setzen können. Das sind vor allem Web-Designer und -Programmierer sowie Leute mit wirtschaftlicher und juristischer Ahnung, auch Wissen zum Projekt-Mangement und zur Versionspflege kann nicht schaden. Eine solche Start-Mannschaft könnte am besten die Plattform vorbereiten, auf der für die Kern-Entwickler überhaupt eine fruchtbare Zusammenarbeit möglich wird. Keiner der Mit-Betreiber und Mit-Entwickler arbeitet dabei direkt für Geld, kann dafür aber nicht nur selbst Entwicklungen sowohl privat, als auch gewerblich vorantreiben, sondern auch die Plattform entsprechend für seine Bekanntheit nutzen. Wer dort wie viel Werbung in welcher Form platzieren darf, müsste allerdings noch festgelegt werden. Wichtig ist auch, dass keine gemeinschaftlich entwickelten Projekte später unter Patent- oder Urheberrechts-Schutz für Einzelne gestellt werden können. Das erreicht man einerseits durch umfassende, konsequente Veröffentlichung und andererseits, indem man für die Veröffentlichungen einen rechtlichen Rahmen ähnlich der "GPL" oder "GNU" schafft. Ob auf längere Sicht für die Betreiber eine Rechtsform (Verein, Stiftung oder ähnlich) sinnvoll oder nötig ist, kommt wohl in erster Linie auf Betriebskosten und Verantwortungs-Fragen an.

Ganz besonders hilfreich wäre von Anfang an die Mitarbeit von Leuten mit guten Englisch-Kenntnissen (am besten englischer Muttersprachler). Zwar müssen sich auf der Plattform nicht immer alle für jedes Detail in Englisch unterhalten, doch würde eine Einschränkung insbesondere nur auf den deutschen Sprachraum nur unnötige Fesseln bedeuten - die Basis-Version der Opensource-Plattform sollte bevorzugt in Englisch sein, für jede größere Entwickler-Gemeinde ließe sich dann eine Lokalisierung übersetzen, doch wer ernsthaft an was "richtig Großem" arbeiten will, wird seinen Rahmen gar nicht freiwillig sprachlich einschränken.